Eine Zeitreise durch die Entwicklung des Alpen-Caravanpark Tennsees

Während des Zweiten Weltkrieges war das Gelände des heutigen Alpen-Caravanpark Tennsee ein Lager des Reichsarbeitsdienstes, das benutzt wurde, um die umliegenden Buckelwiesen zu kultivieren, den Kranzbach zu begradigen und Wege anzulegen sowie die Flurbereinigung durchzuführen. Nach dem Krieg war eine Rückführung in den ursprünglichen Zustand nicht mehr möglich, daher erteilte man die Genehmigung zur Sondernutzung.

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1953 Nach Jahren der Unentschlossenheit beginnt Karl Zick mit der Eröffnung des Geländes als Campingplatz und erzielt bereits im ersten Jahr 2000 Übernachtungen.

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1955 Mit einem Lottogewinn von DM 17.000 wird das „Motel“ errichtet und dient als Herberge für Reisende sowie als Waschraum für die Camper. Zusammen mit dem DCC wird eine Winterrallye zur Weihnachtszeit durchgeführt. Aufgrund des großen Erfolges wird fortan sowohl Winter- als auch Sommercamping betrieben.

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1963 Armin Zick übernimmt von seinem Vater Karl Zick den Campingplatz

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1967 Das erste große Wirtschaftsgebäude wird errichtet, mit modernsten Sanitäreinrichtungen wie z.B. zugfreien Waschräumen und Einzelwaschkabinen. Dieses Gebäude dient zugleich als Gaststätte, Laden und Empfangsbereich. Das „Motel“ wird zum Wohnhaus. In den 70er und 80er Jahren erfährt der Campingtourismus einen enormen Aufschwung und der Campingplatz Tennsee wird weit über die Grenzen hinaus bekannt und beliebt bei Durchgangstouristen und Ferientouristen, die Krün als ihre zweite Heimat ansehen.

Bestärkt durch diese positive Entwicklung wird in dieser Zeit fleißig altes Holz gesammelt und die Erweiterung des Campingplatzes vorangetrieben.